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Erwähnenswert ist noch die "Friedliebenden Nachbarschaft". Ein Stolln, der ganz in Schlegel-Eisenarbeit aufgenommen wurde. In einem dazugehörigen Gesenk, gefüllt mit kristallklarem Wasser, sind bergmännische Gerätschaften aus dem 18. Jahrhundert zu bewundern. Auf dem 20 Meter höher gelegenen "Oberen Stolln" mit reizvollen Sinterbildungen in Form von Terrassen und Stalagmiten aus Eisenoxydhydrat, blutrot und rotbraun sowie tiefschwarz als Manganhydroxid sind Befahrungen nur mit spezieller Ausrüstung möglich.

1950 führte die SDAG Wismut Rekonstruktionsmaßnahmen sowie radiometrische Untersuchungen durch, jedoch ohne Erfolg.

Bild "BauarbeitenKlein.jpg"Seit 1984 bewältigten Bergbauenthusiasten aus Steinbach und Jöhstadt dieses Grubenrevier auf, um es als ein Stück Bergbaugeschichte der Nachwelt zu erhalten.  Seit Oktober 1994 bis zur Gegenwart wird der Verein Altbergbau durch ABM-Kräfte tatkräftig unterstützt. Dadurch war es möglich am 27. Juli 1997 den Besucherrundgang zu eröffnen.

Bild "ABMmauerrechtsKlein.jpg"Anfallende Sanierungsarbeiten sowie neue Erschließungen waren neben dem großen Engagement der Vereinsmitglieder wiederum erst durch den Einsatz von ABM-Kräften möglich.

Am 24. Juli 1997 erhielt das Grubenareal vom Bergamt Chemnitz den Status eines Besucherbergwerkes. Auch für die Zukunft sind immer bergbauinteressierte Mitstreiter im Verein herzlich willkommen.

Zum Grubenkomplex führt ein Bergbaulehrpfad, welcher aus Richtung Grumbach kommend, auf 15 Tafeln die Montangeschichte der Region veranschaulicht.