Weitere Erforschung des hiesigen Bergbaues


1998 wurde das Gesenk in der "Nachbarschaft" gesümpft und ausgegraben (Nr 7). Hervor kamen zwei hölzerne Wasserrohre, welche zum manuellen Hochpumpen des Wassers dienten. Im Holzausbau waren Fahrten eingelassen und ein Haspelfuß wurde ebenfalls geborgen. Zur Erhaltung wurde alles im Wasser belassen. Das Gesenk erreichte eine Teufe von 11m. Zur großen Überraschung ging eine 12m lange Strecke in 10m Teufe ab. Sie hat einen Querschnitt von 0,60 x 1,40m.

Bild "GesenkNs.jpg"Zu Beginn der Sümpfung ist schon links die Holzröhre zu erkennen







Bild "GesenkNs2.jpg"Blick von unten nach oben. Rechts ist eine Fahrt (Leiter) und gleich daneben liegt die Holzröhre, welche auf einer anderen aufgesteckt wurde (Bildmitte unten). Länge der Röhre 3,40m)





Bild "GesenkNs3.jpg"Blick in den Pumpensumpf, der tiefsten Stelle im Gesenk. Quer durch das Bild geht die Holzröhre. An den schoen geschlegelten Seitenstoß führt in Kopfhöhe ein Gequäle, welches Zusitzende Wässer gleich in den Sumpf leitete






Nach Beendigung der Erkundungsarbeiten wurde auch gleich der 106 m tiefe Kunstschacht gesümpft, er war aber leider bis auf 4 m später wieder verfüllt worden. So dicht liegen eben auch im Bergbau Erfolg und Niederlagen zusammen. Die Zukunft wird zeigen ob da noch einmal ein Versuch gestartet wird.


Weiter entdeckte man bei Aufwältigungsarbeiten folgende Jahreszahlen.

Bild "GesenkNs.jpg" Bild "GesenkNs.jpg" Bild "GesenkNs.jpg"
Jahresstufe 1833 mit Jahresstufe 1839 Jahresstufe 1840
Längenangabe 100 11/16 Lachter und 138,35 Lachter und 177 Lachter